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wieder geburtenrückgang im jahr 2007

im vorjahr ist die geburtenzahl in österreich um 2,1 % (=1664) auf 76.250 gesunken. Somit ging die kinderzahl pro frau von 1,41 im jahr 2006 auf 1,38 kinder im jahr 2007 pro frau zurück. das durchschnittsalter beim ersten kind lag bei 28, insgesamt bei knapp 30 jahren. die säuglingssterblichkeit betrug 3,7 promille. es gab 1.263 mal zwillinge und 37 mal drillinge.
statistik austria, 16. 5. 2008

sex steigert die fruchtbarkeit
oft wird paaren besonders bei suboptimaler spermienqualität zur sexuellen enthaltsamkeit vor dem eisprung geraten. tatsächlich verbessern jedoch regelmäßige orgasmen die spermienqualität. das hat das team von david greenin, universität sydney, herausgefunden. es untersuchte proben von 42 männern, deren spermien zum großteil abnorme formen aufwiesen.

nachdem die männer an sieben aufeinander folgenden tagen ejakuliert hatten, hatte sich die spermienqualität von 37 probanden deutlich verbessert. nach 3tägiger enthaltsamkeit enthielt das ejakulat zwar mehr spermien, jedoch waren auch mehr deformierte darunter. die wissenschaftler vermuten, dass freie radikale dns-schäden bewirken können, wenn sperma länger in den hoden verbleibt.
dieses ergebnis widerspricht den gängigen empfehlungen zur sexuellen abstinenz, um die fruchtbarkeit zu steigern.
www.focus.de, 16. 10. 2007

atemwegserkrankungen nach kaiserschnitt
kinder, die mit primären kaiserschnitt zur welt kommen, haben ein höheres risiko für atemwegserkrankungen als babys nach sekundärem kaiserschnitt oder nach vaginaler geburt.
das ist einer prospektiven kohortenstudie aus aarhus zu entnehmen. a. hansen und kollegInnen vom dortigen universitätskrankenhaus haben insgesamt ca. 34.500 schwangerschaften zw. 1998 und 2006 im bezirk untersucht. schwangerschaftskomplikationen wie schwangerschafts und manifester diabetes, präeklampsie, intrauterine wachstumsretardierung wurden ausgeschlossen. von den verbliebenen, in die studie eingeschlossenen 32.580 lebendgeburten in der 37. bis 41 ssw waren ca. 2700 elektive kaiserschnitte (7,8%). es zeigte sich, dass das relative risiko für respiratorische probleme umso höher war, je früher die geplante sectio erfolgte. eine elektive sectio in der 37. woche vervierfachte das risiko für atemwegsprobleme. in der 38. woche ist es dreimal und nach der 39 woche doppelt so hoch als nach spontangeburten oder sekundärem kaiserschnitt. schwere respiratorische erkrankungen waren bei sectio in der 37. woche sogar fünfmal häufiger als in der vergleichsgruppe.
die studienautorInnen betonen, dass eine zu frühe beendigung der schwangerschaft per sectio inakzeptable risiken für die babys berge. es sollte möglichst bis zur 39. woche gewartet werden.
außerdem müssten frauen mit kaiserschnittwunsch auf die risiken der unzureichenden hormonellen und physiologischen lungenstimulation hingewiesen werden.
a kirkeby hansen et al (2008):
risk of respiratory morbidity in term infants delivered by elective caesarean section:
cohort study. bmj 2008; 336:85-87

bitter-süßes für schwangere!
hochwertige bitterschokolade kann helfen, den bluthochdruck in der schwangerschaft zu senken. eine studie der universität yale belegt, dass der tägliche genuss von bitterschokolade das präeklampsie-risiko senken kann. "je dunkler die schokolade, desto besser", meint sudienautorin elizabeth triche in der mai-ausgabe der zeitschrift "epidemiology" nach der untersuchung von nabelschnurblut bei 2200 entbindungen.
diestandard.at, 29.4.2008